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Das ganze Göltzschtal feierte zum Auerbacher Altmarktfest Rund 17.000 Besucher beim historischen Spektakel

mdr Sachenspiegel berichtete liveFreibier vom OBM Deckert (ganz links)Viele Verkaufsstände lockten

(31.07./01.08.2010) Die Auerbacher zeigten am Wochenende wieder einmal, wo im Göltzschtal die Veranstaltungs-„Harke“ hängt. Zwischen den drei Türmen tobte das traditionelle Altmarktfest und tausende Besucher machten mit. Von Lengenfeld bis Falkenstein schien alles auf den Beinen und nach  Auerbach gekommen zu sein. Auf dem Altmarkt und der gesamten Innenstadt wurde bis tief in die Nacht gefeiert, gesungen und gelacht. Vor allem der Samstag brach dabei den Besucherrekord, rund 11.000 Menschen kamen dabei voll auf ihre Kosten. Insgesamt rechnen die Organisatoren an beiden Festtagen mit fast 17.000 Besuchern.

Auf die Beine gestellt wurde das Fest von der Stadtverwaltung, dem Fremdenverkehrsamt, Auerbachs Marketingverein „WiA“, vielen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern sowie einer Cottbuser Veranstaltungsagentur. Und natürlich vom städtischen Bauhof. Mit vollem Einsatz bauten die Bauhofleute Bühnen, Buden  sowie Kulissen und sorgten im nächtlichen Einsatz für eine saubere Stadt.

Das historische Altmarktspektakel ist im Laufe der Jahre zum Markenzeichen der Stadt geworden. Bekannt ist das Fest nicht nur im Vogtland, sondern in ganz Sachsen. Traditionsgemäß ging es auch in diesem Jahr wieder zünftig und deftig zur Sache. Die Spielleute und Gaukler zogen mit ihren derben Späßen und lautstarken Künsten das Publikum in ihren Bann. Überall gab es leckere Speisen, dass Bier von Auerbachs Hauptsponsor, der Wernesgrüner Brauerei, floss in Strömen. Die Organisatoren sorgten für ausreichende Zapfstellen und damit für kurze Wartezeiten. Am Samstag Abend war auf dem Altmarkt praktisch kein Durchkommen mehr. Tausende Gäste säumten dicht an dicht den Platz.

Historische SchützenBrachiale KlängeTheatergruppe spielte -Geteert und gefedert-

Kräftig zur Sache ging es bei den Kämpfen der finster blickenden Ritter. Muskelbepackte und rüstungsbewehrte Männer schlugen sich mit Schwertern und brennenden Fackeln. So manchen kleinen Zuschauer wurde es dabei Angst und Bange, schließlich gingen die Kämpfe ziemlich realistisch über die Bühne. „Unsere Schauspieler und Spielleute sind harte Burschen, die vertragen einiges“ versicherte Eberhardt Heieck, der gemeinsam mit René Tümpner vom Auerbacher Fremdenverkehrsamt für die inhaltliche Absicherung des Altmarktfestes sorgte.

Rund fünfzig mittelalterliche Künstler waren in diesem Jahr dabei. An fast siebzig Ständen gab es eine bunte Palette historischer Dinge und Köstlichkeiten. Zum  absoluten Höhepunkt geriet das aufgeführte Theaterstück „Geteert und gefedert“, in dem Auerbacher Bürger und Stadträte die Hauptrollen spielten.

(Text/Fotos: Hagen Hartwig)