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Auerbachs Töpfermarkt genießt guten Ruf Edle Keramik – feine Jazzmusik
(14./15.08.2010) Der traditionelle Töpfermarkt in Auerbach wurde am Wochenende zum Anziehungspunkt tausender Freunde handgemachter Keramik. Fast sechzig Handwerker aus der ganzen Bundesrepublik präsentierten dabei Töpferkunst in allen Stilrichtungen. Umrahmt wurde der Markt von erstklassiger Jazzmusik.
„Der Auerbacher Töpfermarkt ist zum festen Bestandteil unserer städtischen Veranstaltungen geworden“, so Reinhard Kahle, Chef des Gewerbevereins „Wir in Auerbach“ (WiA). Dicht an dicht standen die Verkaufsstände der Töpfer auf dem Altmarkt, die Auswahl der angebotenen Keramik war fast unüberschaubar. Töpfermeister Helmut Forner aus Schnarrtanne brachte im Vorfeld des Marktes organisatorisch alles unter einen Hut. „Wir haben Handwerker aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland eingeladen und waren über die vielen Zusagen erfreut“, lobte Forner. Nach Auerbach gekommen waren dann 59 Töpfer aus Deutschland, aus Tschechien und Ungarn. Großer Anziehungspunkt waren für die Keramikstände aus der Oberlausitz. „Rund um Neukirch war zur DDR-Zeiten die Hochburg der ostdeutscher Töpfer, der gute Ruf dieser kreativen Handwerker hat sich bis heute gehalten“, erklärte Helmut Forner.
Eine treue Seele auf Auerbachs Töpfermarkt ist Handwerksmeister Arend Harberts. Der in Bremen ansässige Töpfer lobt die gute Atmosphäre und die freundlichen Kunden in der Drei-Türme-Stadt. „Ich kenne viele ähnliche Märkte im ganzen Land. Der hier in Auerbach ist ein ganz besonderer“, betonte Harberts. Seine filigrane Kunst aus Ton lag voll in der Gunst der Kunden, bereits am Samstag Abend waren viele seiner Transportkisten leergekauft.
Die Besucher bummelten entspannt über den Töpfermarkt und schauten sich einfach nur um. Schließlich hat gute Keramik auch ihren Preis, gekauft wurde daher wohlüberlegt und nur in kleinerer Stückzahl. Trotzdem konnten die Händler am Ende des Marktes eine positive Bilanz ziehen. Kaufwillige Besucher brachten die Kassen schon zum Klingeln. Große Anerkennung bekamen daher die Organisatoren von allen Beteiligten: „Egal, ob WiA, die Töpferei Forner, der Sponsor Wernesgrüner Brauerei oder die Stadtverwaltung, alle haben an einen Strang gezogen und zu diesem guten Ergebnis beigetragen“, so Gewerbevereinschef Kahle.
(Text/Foto: H. Hartwig)




