Inhalt

Grimms Geschichten zum Leben erwacht Traditioneller Märchenumzug im weihnachtlichen Auerbach

Die Weihnachtsmänner und -frauen vom Pferde-Sport-Verein Auerbach/Sorga brachten...sogar ihre Hunde im Weihnachtsmannkostüm mit.Die Mitglieder des Leichtathletik-Vereins LSG Auerbach zählten zum Verein mit den meisten Teilnehmern am diesjährigen Weihnachtsmanntreffen.

„23 Märchenbilder, 45 Reiter, 26 Kutschen und 140 Personen als Fußvolk!“ Einen stimmungsvollen Höhepunkt im Weihnachtsmarktrubel erlebte Auerbach am ersten Advent mit dem traditionellen Märchenumzug. Dicht an dicht säumten die Zuschauer die Wegstrecke des Zuges. Wie immer lag die Regie des Märchenumzuges in den Händen des Sorgaer Pferdesportvereins. Vor allem die Kinder staunten über die Vielfalt der gebotenen Märchenbilder und die liebevoll geschmückten Pferde.


König Drosselbart, Frau Holle, die Schneekönigin oder die alte Hexe – fast alle Grimmschen Märchenfiguren waren vertreten. Sogar eine Zwergenkapelle, natürlich mit Schneewittchen, war dabei. Und auch moderne Fernseh-Geschichten wurden gezeigt. So suchte der Bauer auf seinem Traktor eine Frau.
Während der lange Umzug auf der Kaiserstraße noch freie Bahn hatte, wurde es in der Auerbacher Innenstadt ziemlich eng. Zweimal zogen Ross und Reiter um den Weihnachtsmarkt. Jan Gabriel, der städtische Marktmeister, hatte alle Hände voll zu tun, um dem Tross zwischen den vielen Zuschauern genügend Platz zu machen. Gemeinsam mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach schaffte er aber diese schwierige Aufgabe mit Bravour.  Manchen Pferden war der Stress wegen der vielen Leuten buchstäblich anzumerken. „Wir müssen da schon mächtig aufpassen, doch unsere Reiter sind sehr vorsichtig und erfahren“, versicherte Steffen Rauer vom Pferdesportverein.

176 Weihnachtsmänner in Auerbach Rotkittel brachten Kinderaugen zum Leuchten

Stolze 294 Weihnachtsmänner- und Frauen versammelten sich...... nach dem Umzug durch die Stadt auf dem Auerbacher Altmarkt.Die Auerbacher Schalmeien brachten mit ihrer Musik tüchtig Stimmung ins Weihnachtsmännertreffen.

Die Drei-Türme-Stadt sah am zweiten Advent wieder einmal rot. Das traditionelle Weihnachtsmänner-Treffen stand auf dem Programm und wurde dank vieler Teilnehmer und Helfer zum vollen Erfolg. Exakt 176 Rupprechte nahmen diesmal daran teil. Das waren etwas weniger als im Vorjahr, denn da marschierten  fast einhundert Rotkittel mehr durch Auerbach.

Los ging es am Auerbacher Rathaus. Dort wurden die Weihnachtsmänner amtlich registriert, kostümiert, gezählt und mit jeweils einem von Sponsoren gut gefüllten Sack ausgerüstet. Mitglieder des Gewerbevereins „Wir in Auerbach“ (WiA) achteten dabei auf die Seriosität der Weihnachtsmänner. „Kostüm und Sack bekommt nur derjenige, dessen Anmeldung bei uns vorliegt und den wir als gewissenhaften Weihnachtsmann einschätzen“, so WiA-Chef Reinhardt Kahle. Schließlich seien in der Vergangenheit einige wenige Rotkittel mit den gefüllten Säcken einfach durchgebrannt, „das wird nun nicht mehr passieren“, betonte Kahle.
An der Spitze des Weihnachtsmannzuges marschierte das Auerbacher Schalmeienorchester. Mit fröhlich gespielter Weihnachtsmusik heizten aber auch die Jugendblasmusiker der Drei-Tüme-Stadt den Zuschauern tüchtig ein. Die zahlenmäßig größte Beteiligung wurde durch Vereine gestellt.
Ob Waldpark Grünheide, verschiedene Heimatvereine oder der Fliegerclub, die Mitglieder der Vereine brachten tüchtig Stimmung unters weihnachtlich gestimmte Publikum. Die Leichtathletik-Sportler der LSG Auerbach mobilisierten aus ihren Reihen allein 51  Teilnehmer und wurden dafür mit einem von der WiA spendierten 300 Euro Preis belohnt.
Erstmals kürten die Auerbacher auch eine Weihnachtsfrau. Die muss nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern auch wichtige Kriterien, wie das Singen von Weihnachtsliedern, erfüllen“, erklärte Kahle. Sieben Weihnachtsfrauen stellten sich der Jury und erfüllten verschiedene Aufgaben mit Bravour. Nancy Seidel (20) aus Rodewisch schaffte es zur hohen Auszeichnung und darf nun ein Jahr lang den Titel „Auerbacher Weihnachtsfrau“ tragen.

Farbenprächtige Bergparade am dritten Advent Krönender Abschluss des Auerbacher Weihnachtsmarktes

Stolze 294 Weihnachtsmänner- und Frauen versammelten sich...... nach dem Umzug durch die Stadt auf dem Auerbacher Altmarkt.

Mit einer großen Bergparade fand am dritten Advent der Auerbacher Weihnachtsmarkt seinen krönenden Abschluss. Bergbrüderschaften aus Sosa, Schneeberg, Oelsnitz/Erzgebirge und Zwickau zogen dabei durch das Zentrum der Drei-Türme-Stadt zum  Neumarkt. Von dem farbenprächtigen Spiel ließen sich viele Besucher aus dem ganzen Vogtland, ja sogar aus Auerbachs Partnerstadt Grevenbroich, begeistern.

Musikalisch angeführt wurde der weihnachtliche Bergaufzug von der Schneeberger Bergkapelle. Mit dabei war auch der Chor der Bergbrüderschaft Zwickau, der für seinen Auftritt vom Publikum ebenfalls viel Beifall bekam. Insgesamt wurde die Parade von rund 150 Bergbrüdern ausgeführt.

(Alle Texte und Fotos: Hagen Hartwig)